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16.12.2020 / Inland / Seite 5

Allgemeine Betriebsblindheit

In deutschen Aufsichtsbehörden handelten etliche Mitarbeiter mit Wirecard-Aktien. Minister Altmaier verschwieg dem Bundestag verbreitete Missstände

Ralf Wurzbacher

Bei soviel Ärger kann der Körper schon mal streiken. Eigentlich sollte der vor wenigen Tagen vom Chefsessel der Abschlussprüferaufsichtsstelle (APAS) entfernte Ralf Bose am Dienstag nachmittag vor dem Wirecard-Untersuchungsausschuss im Bundestag Rede und Antwort stehen. Der Mann, der in der Vorwoche eingeräumt hatte, noch mit Aktien des bankrotten Finanzdienstleisters gehandelt zu haben, als gegen den Konzern bereits ermittelt wurde, meldete sich am Montag krank. Allerdings konnte er, anders als durch seinen Anwalt angekündigt, kein Attest vorlegen, und irgendwie passt das ins Bild: Denn ein Fall für den Onkel Doktor war auch Wirecard schon seit mindestens fünf Jahren, aber trotzdem zog der ihn partout nicht aus dem Verkehr.

Bei Wirecard war sogar gleich ein ganzes Ärztehaus »betriebsblind«: Sämtliche Kontrolleure – angefangen mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), über das ihr unterstellte Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkont...

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