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10.12.2020 / Inland / Seite 5

Dreckige Branche

Wohnen im Haifischbecken. Teil 5: Finanz- und Bestechungsskandale im Immobiliensektor. Das Beispiel der österreichischen Buwog

Philipp Metzger

Im Buwog-Prozess ging es um den spektakulärsten Bestechungsskandal in der österreichischen Immobilienbranche seit der Gründung der zweiten Republik. In der vergangenen Woche wurden ehemalige Politiker und Manager zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Die »Bauen und Wohnen GmbH«, kurz Buwog, wurde 1951 als Wohnungsbaugesellschaft der Republik Österreich gegründet. Ziel war es, günstigen Wohnraum für die Staatsbediensteten zu schaffen. Es war eine Erfolgsgeschichte. Schon nach wenigen Jahren verfügte sie über mehrere zehntausend Wohnungen.

Bis zur ersten Regierung aus der konservativen ÖVP und der extrem rechten FPÖ. Diese verscherbelte die Buwog 2004 für 961 Millionen Euro. Ein Schleuderpreis für die 61.000 Wohnungen. Eine einzelne Wohnung wurde im Schnitt für 16.000 Euro verhökert. Das österreichische Nachrichtenmagazin Profil recherchierte, dass die ehemaligen Bundesimmobilien das dreifache wert gewesen seien.

Nur durch Zufall entdeckten Ermittler 2009 im...

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