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25.11.2020 / Antifa / Seite 15

»Wollen wissen, wie das honoriert wurde«

Antifaschisten fordern Transparenz über SS-Renten und Stopp der Zahlungen. Ein Gespräch mit Detlef Peikert

Gitta Düperthal

Vor 75. Jahren begann der Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess. Aus diesem Anlass fordern europäische antifaschistische Zusammenschlüsse von der Bundesregierung das Ende der Zahlungen von SS-Renten an belgische Kollaborateure. Wieso werden die bis heute gezahlt?

Ein sogenannter Führererlass Adolf Hitlers von 1943 eröffnete für ausländische Angehörige der SS und anderer militärischer Verbände die Möglichkeit, die deutsche Staatsangehörigkeit zu erlangen und sich so einen Rentenanspruch zu sichern. Bundeskanzler Konrad Adenauer sorgte in den 1950er Jahren dafür, noch neun Jahre Fristverlängerung hierfür zu gewähren: für jene, die bislang nicht von der Möglichkeit Gebrauch gemacht hatten, die sogenannte Opferrente nach dem Bundesversorgungsgesetz zu beantragen. 10.000 Flamen und 8.000 Wallonen, die freiwillig für die Nazis tätig waren, sowie 8.700 weitere Personen, die in den von den deutschen Faschisten annektierten belgischen Gebieten rekrutiert wurden, ...

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