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04.11.2020 / Schwerpunkt / Seite 3

»Unzufrieden mit fabrikartiger Arbeit«

Amazon-Beschäftigte streiken weniger für Lohnplus als gegen betriebliche Hierarchien. Ein Gespräch mit Sabrina Apicella

Sebastian Friedrich

Immer wieder steht Amazon für die Arbeitsbedingungen in der Kritik. Doch wie unzufrieden sind die Beschäftigten dort?

Besonders Amazons große Distributionszentren sind Schauplätze von Konflikten und Streiks. Allein an deutschen Standorten wurde an über 300 Tagen gestreikt. Dies zeigt die große Unzufriedenheit. Es stimmt aber ebenso, dass viele auch zufrieden sind.

Seit 2013 finden an Amazon-Standorten in Deutschland regelmäßig Streiks statt. Verdi möchte damit einen Tarifvertrag erkämpfen. Ist das auch die wesentliche Motivation der Streikenden?

Amazon orientiert sich an Niedriglöhnen und unterbietet gezielt branchenspezifische Löhne, nicht nur in Deutschland. Darauf reagiert Verdi mit der Forderung nach einem Tarifvertrag des Einzel- und Versandhandels. Doch die Streiks waren bislang erfolglos. Und wenn man die Beschäftigten fragt, sind Lohnerhöhungen kein zentrales Streikmotiv.

Sondern?

Ein ganz zentraler Punkt ist die Unzufriedenheit mit der fabrikartigen A...

Artikel-Länge: 3862 Zeichen

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