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30.10.2020 / Inland / Seite 5

Miete frisst Einkommen

Steigende Wohnkosten machen viele Menschen ärmer. Hartz-IV-Bezieher müssen mehr zuzahlen

Susan Bonath

Ein Dach über dem Kopf ist für viele zum Luxus geworden. Etwa jeder siebte Einwohner hierzulande musste 2019 mehr als 40 Prozent seines monatlichen Einkommens für Miete und Heizung abdrücken. Das waren mehr als 11,4 Millionen Menschen. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Datenanalyse des Statistischen Bundesamtes hervor. Demnach steht die BRD bei der Überlastung durch Wohnkosten im europäischen Vergleich an viertletzter Position. Mehr Menschen waren zuletzt nur in Griechenland (36,2 Prozent), Bulgarien (16) und Dänemark (15,6) davon betroffen.

Grund sei vor allem, so die Behörde, dass in Deutschland im Vergleich zu anderen Staaten der Europäischen Union (EU) besonders viele Menschen zur Miete wohnten und nur wenige über Grundeigentum verfügten. Auch die Mieten schießen zugunsten der Profite der Immobilieneigentümer weiter in die Höhe. Besonders die Ärmsten haben unter dieser Entwicklung zu leiden. So finden beispielsweise immer mehr Hartz-IV-...

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