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28.10.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Wettbewerbsvorteil Billiglohn

Studie: Fleischindustrie in Deutschland profitiert von Ausbeutung der Beschäftigten

Bernd Müller

Deutschland ist im Bereich der Fleischproduktion ein Billiglohnland. Darauf weist das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung erneut in einer Studie hin, die am Dienstag vorgestellt wurde. In anderen europäischen Ländern seien die Arbeitskosten deutlich höher.

Im vergangenen Jahr waren in der Bundesrepublik in der Branche 539 Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten registriert; insgesamt arbeiten mehr als 100.000 Menschen im Bereich Schlachten und Fleischverarbeitung. Beherrscht werde die Fleischindustrie von nur wenigen Konzernen wie Tönnies, Vion und Westfleisch, und in den vergangenen Jahren wuchs die Branche enorm, dank steigender Exporte.

Die Arbeitskosten sind ein entscheidender Faktor im internationalen Konkurrenzkampf, und das Wachstum der deutschen Fleischkonzerne beruhe auf einem »Geschäftsmodell, das weitgehend auf Billigproduktion setzt«, schreiben die WSI-Forscher. In Dänemark liegen die Arbeitskosten de...

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