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23.10.2020 / Titel / Seite 1

Gemeinnützig!

Antifaschistischer Verband wehrt sich gegen Geheimdienste, Ämter und Finanzminister. VVN-BdA demonstrierte am Mittwoch in Berlin

Jan Greve

In Zeiten, in denen Neonazis in Deutschland das Morden wieder für sich entdeckt haben, ist Antifaschismus wichtiger denn je. Sollte man zumindest meinen. Was staatliche Stellen hierzulande aber im Umgang mit der »Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten« (VVN-BdA) an den Tag legen, zeugt von einer anderen Haltung. Fast ein Jahr ist her, dass die Berliner Finanzverwaltung der Organisation den Status der Gemeinnützigkeit entzogen hat. Seitdem erfährt sie viel Solidarität, etwa in Form von rund 2.500 neuen Mitgliedern seit November 2019. Doch ebenso muss sie erleben, dass die politisch Verantwortlichen nicht dazu bereit sind, antifaschistisches Engagement zu stärken.

Am Mittwoch abend zogen Unterstützer vor das Berliner Abgeordnetenhaus, um unter dem Motto »Antifaschismus muss gemeinnützig bleiben« auf die weiterhin bedrohliche Lage für die VVN hinzuweisen. Durch den Entzug des Status droht dem Verband, der 1...

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