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19.10.2020 / Schwerpunkt / Seite 3

»Klare Kante gegen Nazis«

Modelabels, Turniere, Straßenterror: In Kampfsportszene organisieren sich extrem Rechte und proben den Aufstand. Ein Gespräch mit Robert Claus

Oliver Rast

Was macht sogenannten Extremkampfsport für Nazis so attraktiv?

Die Nähe zum realen Kampf. Doch es sind nicht nur Extremkampfsportarten bzw. Vollkontaktdisziplinen im Kampfsport, sondern auch Übungen aus der Selbstverteidigung. Neonazis trainieren und professionalisieren ihre Gewalt für den Straßenkampf. Außerdem verbinden sie Kampfsport mit Wehrsport. Niemand sollte also dem Irrtum aufsitzen, ihre Gewalt bliebe im Sportraum.

Welche Veranstaltungen werden von Angehörigen extrem rechter Kreise organisiert?

Es gibt in Deutschland zwei neonazistische Kampfsportevents: Den »Kampf der Nibelungen«, KdN, und das sächsische »Tiwaz«. Durch sie wird die Szene finanziert und vernetzt. Außerdem wird Nachwuchs über die Gewalt rekrutiert. Der KdN wurde 2018 zum größten Kampfsportevent der militanten Neonaziszene in Westeuropa. Und: Jenseits dieser Nazievents gibt es jedoch noch viele Fightnights, die selbst nicht extrem rechts sind, aber viel zu oft extrem rechte Kämpfer g...

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