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17.10.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ein Konto bei der Zentralbank

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Lucas Zeise

Die Europäische Zentralbank (EZB) scheint ernst zu machen. Am 2. Oktober veröffentlichte sie einen Plan, wie sie digitales Zentralbankgeld in die Welt bringen will. In der vergangenen Woche ging sie mit »öffentlichen Konsultationen« an die interessierte Öffentlichkeit. Derartiges macht man nicht, wenn man ein solches Vorhaben verfolgt. Mitte nächsten Jahres soll über die Fortsetzung des Projekts entschieden werden.

Es geht im Kern darum, die Bürger des Kontinents außer mit Scheinen und Münzen mit echtem Geld zu versorgen, das für bargeldlose Zahlung geeignet ist. Also will man ihnen ein Konto direkt bei der EZB oder ihren nationalen Notenbanken (in unserem Fall der Deutschen Bundesbank) einrichten. Das Konto, das fast alle Bürger in diesem Land bei einer Geschäftsbank oder Sparkasse unterhalten, ist dem ganz ähnlich, es hat nur den gelegentlich entscheidenden Nachteil, dass das Geld weg ist, sobald die Bank oder Sparkasse pleite oder eben zahlungsunfähig i...

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