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02.08.2003 / Feuilleton / Seite 12

Agenten des Gewaltmonopols

Die westdeutsche Polizei »zwischen Weimarer Traditionen und NS-Vergangenheit«

Stefan Haacke

Im September des Jahres 1962 hörte eine Gruppe von Polizeibeamten der Kreispolizeibehörde Lübbecke zunächst einen »Aufklärungsvortrag über den Kommunismus«. Zur Abrundung und vielleicht auch zur Belohnung für die Konfrontation mit dieser komplexen Materie wurde den westdeutschen Polizeibeamten danach der Film »Ernst Thälmann – Sohn seiner Klasse« gezeigt. Beide Veranstaltungen fanden auf einer für Revierbeamte alle drei Monate angesetzten Weiterbildungsversammlung in Nordrhein-Westfalen statt. Wie aber die vom »Kommunismus« bedrohten westdeutschen Polizisten nun den in der DDR hergestellten Thälmann-Film zu goutieren wußten, ist leider in dem jüngst erschienenen Buch des Historikers Klaus Weinhauer über die »Schutzpolizei in der Bundesrepublik« nicht überliefert. Es handelt sich dabei um die leicht überarbeitete Fassung einer an der Universität Hamburg angenommenen Habilitationsschrift über die Geschichte der westdeutschen Schutzpolizei.

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