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30.09.2020 / Titel / Seite 1

Griff ins Räderwerk

Bundesweit organisieren Beschäftigte und Verdi im öffentlichen Personennahverkehr Warnstreiks – Unternehmer lobt Streikbrecherprämie aus

Oliver Rast

Die Räder standen am Dienstag still, halbtags, mancherorts ganztägig. Verdi rief Beschäftigte im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit Beginn der Frühschicht zum Warnstreik auf. Bundesweit blieben Busse, Trams und U-Bahnen in den Depots. Hamburg, Berlin, Köln, Dresden, Stuttgart, München – überall das gleiche Bild: »Mehr als 90 Prozent der Betriebe wurden bestreikt«, hieß es am Dienstag nachmittag aus dem Verdi-Bundesvorstand gegenüber jW. Altes Gewerkschafterprinzip: Druck funktioniert über Arbeitskämpfe.

Verdi fordert für die rund 87.000 ÖPNV-Kollegen einen bundesweiten Rahmentarifvertrag. Der tarifpolitische Gegenspieler, die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), lehnt solche Verhandlungen ab. Bis heute. Zwei Hauptziele verfolgt Verdi: eine bessere Nachwuchsförderung und mehr Entlastung für die Dauergestressten hinter dem Steuer der Verkehrsmittel. Nach Gewerkschaftsangaben wird bis 2030 fast die Hälfte der Belegschaft in den Ruhes...

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