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28.07.2003 / Inland / Seite 16

Profitbremser

Unterhaltungsbranche und Behörden wollen Nutzer von Tauschbörsen im Internet kriminalisieren

Andreas Siegmund-Schultze

Milliarden US-Dollar gehen der Musik-, Film- und Softwareindustrie jedes Jahr durch Internet-Tauschbörsen, sogenannte Filesharing-Programme, durch die Lappen – Tendenz weiter steigend. Aus Angst um ihre Pfründe holt die Musikindustrie jetzt zum ultimativen Gegenschlag aus. Dabei geht es aber nicht etwa den Entwicklern dieser Programme an den Kragen, sondern ihren Nutzern. Und auch das vor wenigen Tagen im Deutschen Bundestag beschlossene neue Urheberrecht soll der grassierenden Piraterie einen Riegel vorschieben.

Bereits in der Vergangenheit wurden zahlreiche juristische Kämpfe zwischen Softwareentwicklern und Musikindustrie samt Vertragspartnern ausgefochten. Nur selten – wie im Falle des zentral organisierten Programms Napster oder des Internetmusikarchivs Audiogalaxy – wurden die Börsen anschließend dichtgemacht oder kommerzialisiert. Gleichzeitig schossen neue Projekte und Programme wie Pilze aus dem Boden, und mit ihnen nahm der Tauschhandel auf...

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