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28.07.2003 / Inland / Seite 6

Engelsberg will kein Abschiebelager

Bayerns Innenminister plant, mit Speziallager für »schwierige Fälle« Flüchtlinge zur Ausreise zu nötigen

Noch im August dieses Jahres will Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) in der Gemeinde Engelsberg in Oberbayern ein neues Speziallager für Flüchtlinge eröffnen. Das Lager soll über 70 Plätze für »schwierige Fälle« verfügen. Es entsteht neben einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende. Seitens des Engelsberger Bürgermeisters Franz Ketzer (CSU) und des Gemeinderats gibt es Proteste. Dort wird befürchtet, daß es sich bei dem neuen Lager um ein »Ausreiselager« nach dem Modell Fürth handeln soll, in dem abgelehnte Flüchtlinge durch Verhöre und Repressalien zur Ausreise genötigt werden sollen. Erst kürzlich rühmte Beckstein die »Erfolgsbilanz« des Fürther Ausreiselagers als Beispiel erfolgreicher bayerischer Landespolitik. Dabei war fast die Hälfte der dort Eingewiesenen lieber untergetaucht, als der Einweisung in das Abschiebelager Folge...

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