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12.09.2020 / Inland / Seite 2

»Partei muss Klassenfrage ernst nehmen«

Ob im Bundestag oder auf der Straße: Inwieweit vertritt Die Linke die Interessen der Erwerbslosen? Ein Gespräch mit Inge Hannemann

Kristian Stemmler

Sie haben Ihren Austritt aus der Partei Die Linke erklärt und das damit begründet, dass das Thema soziale Gerechtigkeit in der Partei immer mehr ins Hintertreffen gerät. In ihrer Selbstdarstellung ist Die Linke die einzige im Bundestag vertretene Partei, die sich noch nennenswert für Marginalisierte einsetzt. Da ist für Sie nichts dran?

Doch, wobei die Grünen teilweise aufholen. Aber hier geht es nicht um eine Frage der Konkurrenz: Jede wirklich soziale und demokratische Partei, die sich für Marginalisierte einsetzt, ist wichtig und dringend notwendig.

In der Partei lasse »die Empathie gegenüber Menschen, die aus der Gesellschaft ›draußen‹ sind«, zunehmend nach, sagen Sie über Die Linke. Woran machen Sie das fest?

Empathie hat für mich auch etwas mit dem Wahrnehmen von und dem Mitgefühl mit Menschen angesichts ihrer Probleme zu tun. Findet das nicht statt, folgt daraus Ignoranz. Von Armut Betroffene sind sehr sensibel, wenn es darum geht, wie sie nach auß...

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