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25.08.2020 / Inland / Seite 4

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Fall Nawalny: Regierung spricht von »Giftanschlag«. Vertreter mehrerer Parteien beschuldigen Moskau. Charité geht von »Intoxikation« aus

Nico Popp

Zwei Tage nach der Verlegung des russischen Politikers Alexej Nawalny von Omsk nach Berlin hat die Bundesregierung erklärt, man könne in dem Fall »mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit« von einem »Giftanschlag« ausgehen. Das sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Von der russischen Seite verlangte Seibert »volle Transparenz« bei der Aufklärung.

Als ein Journalist Nawalny als »Kanzlerinnengast« bezeichnete, stellte Seibert allerdings klar, dass sich Nawalny nicht als Gast der Bundesregierung in Berlin aufhalte. Es gebe »keine förmliche Einladung«. Transport und Unterbringung seien von »privater Seite« organisiert worden. Die Bundeskanzlerin habe auf Wunsch der Familie lediglich ihre Bereitschaft erklärt, Nawalny aus humanitären Gründen die Einreise zu ermöglichen.

Mit der von ihm festgestellten »Wahrscheinlichkeit« eines zuvor erfolgten Giftanschlages begründete Seibert die Bewachung Nawalnys durch das Bundeskriminalamt. Es sei »klar...

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