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11.08.2020 / Ausland / Seite 2

»Die Frage der Legalisierung ist keine moralische«

Die Pro-Choice-Bewegung in Namibia fordert das Recht für alle Frauen auf Schwangerschaftsabbruch. Ein Gespräch mit Rinaani Musutua

Elias Korte

In Namibia gibt es im Kampf um Frauenrechte eine breit aufgestellte Pro-Choice-Bewegung. Welche Ziele verfolgt sie?

Sie versucht, die restriktive koloniale Abtreibungsgesetzgebung des Landes zu liberalisieren und so zu erweitern, dass Abtreibung auf Verlangen innerhalb des ersten Trimesters (erstes Drittel der Schwangerschaft, jW) möglich ist. Frauen und Mädchen sollen die Kon­trolle über ihre Gesundheit, ihr Leben und ihren Körper haben. Die Bewegung hat eine Petition dazu gestartet, die bereits mehr als 60.000 Unterschriften erhalten hat.

Von wem wird diese Bewegung getragen?

Von Frauenrechtsorganisationen wie »Sister Namibia«, Menschenrechtsorganisationen wie dem Legal Assistance Centre, dem Economic & Social Justice Trust sowie den »Pro-Choice«-Aktivistinnen Rosa Namises und Beauty Boois. Es beteiligen sich mehr Frauen als Männer, aber es gibt insgesamt überraschend viele Männer, die für eine Wahlmöglichkeit sind und beispielsweise am 18. Juli bei...

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