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11.08.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Langer Marsch

Chinesische Regierung will »allmählich« aus dem Dollar-Zahlungssystem aussteigen. Handel mit Russland in Yuan und Rubel nimmt zu

Reinhard Lauterbach

Die Meldung der russischen Auslandsagentur Russia Today vom 31. Juli klang etwas triumphalistisch: Der Trend weg vom Dollar als Zahlungsmittel im russisch-chinesischen Handel halte an, nur noch weniger als 50 Prozent der bilateralen Geschäfte würden in der US-Währung abgerechnet. Vor fünf Jahren seien es noch knapp 90 Prozent gewesen. An die Stelle des Greenback seien der Euro und die jeweiligen Landeswährungen getreten.

Das ist, wie bei jeder statistischen Momentaufnahme, halb wahr und mindestens zur Hälfte unwahr. Zwar lag der Anteil des US-Dollars im ersten Quartal nach Angaben der russischen Zentralbank im Handel mit China tatsächlich bei 46 Prozent. So weit unterhalb von 50 Prozent ist das aber erstens auch wieder nicht. Und zweitens hatte der Dollar-Anteil 2019 auch schon einmal weit niedriger gelegen: im zweiten Quartal 2019 bei 33 Prozent. Aufgrund derselben Zahlen könnte man also auch von einem Comeback des Dollars im russisch-chinesischen Handel...

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