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31.07.2020 / Schwerpunkt / Seite 3

Rasanter Aufstieg, tiefer Fall

Von unlauteren Machenschaften beim Finanzdienstleister Wirecard wusste die ganze Branche – und die Politik

Jörg Kronauer

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser: Olaf Scholz hat den wahren Schuldigen im Skandal um Wirecard gefunden – die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY. Die hat, und damit hat der Finanzminister ja natürlich recht, jahrelang mutmaßlich grob gefälschte Bilanzen des Aschheimer Zahlungsdienstleisters umstandslos testiert. Da muss man nicht misstrauisch werden, wenn selbst die hartgesottene Finanzbranche die Nase zu rümpfen beginnt; da reicht es aus, wenn die Aufsichtsbehörde Bafin, nachdem die Financial Times brisante Details zu schweren Unregelmäßigkeiten bei Wirecard publiziert hat, erst einmal Anzeige gegen einen recherchierenden Journalisten erstattet und dann gemächlich einen einzigen Angestellten der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung den Fall durchleuchten lässt, obwohl Firmen vom Fach dafür aus gutem Grund gewöhnlich 40 hochspezialisierte Experten einsetzen würden: Alles bis auf EY habe seine Ordnung gehabt, erklärte Scholz am Mittwoch abend na...

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