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24.07.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Klüngel in der Stahlwirtschaft

Niederlande: Tata Steel IJmuiden zahlt zuviel für Dienste von Schwesterunternehmen – auf Kosten der Belegschaft

Gerrit Hoekman

Das niederländische Stahlwerk Tata Steel IJmuiden hat in den vergangenen fünf Jahren eine halbe Milliarde Euro zuviel an eine andere Tochter des indischen Tata-­Konzerns überwiesen. Das berichtete das Noordhollands Dagblad am vergangenen Freitag unter Berufung auf sechs Whistleblower, die in dem Betrieb arbeiten. Gleichzeitig muss die Belegschaft in diesem Jahr auf die übliche Gewinnbeteiligung verzichten.

Die Vorgeschichte: 2015 hatte die Direktion in IJmuiden den Betriebsrat darüber informiert, dass die hauseigene Abteilung für Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) aufgelöst werde und andere Informatikfirmen deren Aufgaben übernehmen sollten. Eine von ihnen ist Tata Consultancy Services (TCS), ebenfalls eine Tochter des weltumspannenden Tata-Imperiums aus dem indischen Mumbai.

Die Whistleblower arbeiteten nach Angaben des Noordhollands Dagblad bis 2015 in der IKT-Abteilung in IJmuiden. Nach deren Auflösung wurden sie wie alle 280 Informatike...

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