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21.07.2020 / Thema / Seite 12

Wie ein Flugzeugabsturz jeden Tag

Angesichts der wachsenden Zahl von Drogentoten wäre ein radikaler politischer Kurswechsel nötig. Die Debatte um einen geeigneten Umgang mit Rauschmitteln ist in Deutschland aber immer noch von einer verlogenen Moral geprägt

Markus Bernhardt

Der Umgang einer Gesellschaft mit sogenannten Minderheiten offenbart ihren moralischen Zustand und die vorhandene – oder eben nicht vorhandene – Solidarität. In der Bundesrepublik ist es darum oftmals nicht gut bestellt. Zumindest dann nicht, wenn es um marginalisierte Gruppen wie beispielsweise Geflüchtete, Häftlinge oder Drogenkonsumentinnen und -konsumenten geht. Letztgenannte haben keine Lobby und sind bis auf wenige Ausnahmen auf sich allein gestellt.

Um auf die schwierigen Lebenssituationen von Drogennutzern aufmerksam zu machen, um für Solidarität zu werben, aber auch, um an die durch den Drogenkonsum und vor allem wegen seiner Begleitumstände verstorbenen Menschen zu erinnern, findet traditionell am 21. Juli der »Internationale Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher« statt. In verschiedenen Städten finden an diesem Tag Protestaktionen, Mahnwachen und Kundgebungen von Angehörigen verstorbener Drogenkonsumentinnen und -konsumenten statt. Verschi...

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