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21.07.2020 / Inland / Seite 5

Nur die Marge zählt

Daimler-Vorstand will mehr Stellen streichen als bislang angekündigt. Gesamtbetriebsrat muckt erst zaghaft auf

Oliver Rast

Für Konzernbosse sind es nur Zahlen: 10.000, 15.000 und nun 20.000. So viele Stellen will der Vorstand von Daimler um dessen Chef Ola Källenius in den kommenden Jahren streichen. »Personalüberhang« nennt sich das im Unternehmerjargon. Und vermutlich dürfte das noch nicht der letzte Takt im angekündigten Streichkonzert gewesen sein.

Bisher setzte Daimler vor allem auf Fluktuation, Altersteilzeit oder Abfindungsangebote. Letztere zielen bisher auf die Beschäftigten in den Bürotürmen des Unternehmens, nicht auf die in den Produktionshallen. Abfindungen als Lockmittel funktionieren in Krisenzeiten eher schlecht. Kaum mehr als 800 Mitarbeiter hätten das Angebot bisher angenommen, heißt es aus Konzernkreisen. Aus Sicht des Daimler-Vorstands deutlich zuwenig. Ein freiwilliger Austritt aus einem sicheren Beschäftigungsverhältnis ist für das absolute Gros der Belegschaft wenig attraktiv. Das Risiko, keine »Anschlussverwendung« anderswo zu finden, hingegen viel zu ...

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