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18.07.2020 / Inland / Seite 5

Razzia beim Zoll

Informationen zu Geldwäsche systematisch zurückgehalten. Inkompetenz der Behörden als Standortvorteil im »Gangsterparadies Deutschland«

Steffen Stierle

Der Geldwäscheskandal um die sogenannte Financial Intelligence Unit (FIU) des deutschen Zolls zieht immer weitere Kreise. Am Dienstag kam es zu einer Razzia bei der Behörde in Köln. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück wirft Mitarbeitern vor, in mindestens acht Fällen wichtige Informationen nicht an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet zu haben.

Alles Pannen? Eher nicht. So haben die Justizminister mehrerer Bundesländer bereits vor Monaten Brandbriefe an das Bundesfinanzministerium gerichtet. Laut eines Spiegel online-Berichts vom Dienstag üben die Landesminister in ihren Schreiben heftige Kritik an der FIU. Die Behörde arbeite viel zu langsam und gebe wichtige Ermittlungsinformationen nicht weiter, heißt es. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) hält die bisher bekanntgewordenen Fälle nur für die Spitze des Eisbergs: »Ich fürchte, dass solche Ermittlungen Tausende Geldwäscheverdachtsfälle ans Tageslicht bringen könnten, die Straftaten enthielten un...

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