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16.07.2020 / Ausland / Seite 7

Weltpolizei provoziert

US-Regierung lehnt Chinas Ansprüche im Südchinesischen Meer ab. Washington schickt Flugzeugträger und Kriegsmarine

Knut Mellenthin

China hat auffallend niedrigschwellig auf die gewollt provokatorischen Äußerungen von US-Außenminister Michael Pompeo vom Montag zu den Territorialkonflikten im Südchinesischen Meer reagiert. Die Antwort wurde zunächst nur der chinesischen Botschaft in Washington überlassen. Diese kritisierte am Dienstag in einer Pressemitteilung, dass Pompeos Stellungnahme die Tatsachen und das internationale Seerecht entstelle, die Lage in der Region überdramatisiere und Zwietracht zwischen der Volksrepublik und den benachbarten Küstenländern zu schüren versuche, obwohl die USA an den Grenzstreitigkeiten im Südchinesischen Meer gar nicht direkt beteiligt seien. Washington verletzte damit seine eigene Verpflichtung, in diesen Konflikten nicht Partei zu ergreifen.

Auf welchen Schritt sich dieser Vorwurf konkret bezieht, wird aus der Stellungnahme der Botschaft nicht deutlich. Tatsache ist jedenfalls, dass die US-Regierung bis jetzt eine ausgesprochen parteiliche Positioni...

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