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07.07.2020 / Sport / Seite 16

Nur ein paar Krümel für die Basis

Schalke, Hertha und der ganze Rest: Aufschlussreiche Quervergleiche zu den Zuständen im deutschen Sport

Andreas Müller

Weit über Gelsenkirchen hinaus wird zur Zeit diskutiert, ob der mit rund 197 Millionen Euro verschuldete Bundesligist FC Schalke 04 auf Staatskosten für die 1. Fußballbundesliga gerettet werden soll. Und der Bundestag bewilligte kurz vor der Sommerpause Ende vergangener Woche etwa dieselbe Summe als »Coronaüberbrückungshilfe« für den Profisport. 200 Millionen Euro zugunsten sportlicher Vielfalt, um die sich nun die höchsten Ligen der Hand-, Volley- und Basketballer, der Eishockeycracks und Tischtennisartisten, der Wasserballrecken und Fußballer ab Liga 3 balgen. Damenteams dürfen diesen »Coronafonds« übrigens ebenfalls anzapfen.

Was die Schalker angeht, werden sich viele die Augen reiben. Ein einziger Klub mit 197 Millionen Euro verschuldet und nicht insolvent? Wie konnte es soweit kommen? Mit Schulden in dieser Dimension wäre in sämtlichen anderen Sportarten wahrscheinlich der gesamte Ligabetrieb eingestellt worden oder würde aussehen wie dereinst die DD...

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