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07.07.2020 / Inland / Seite 8

»An die Vergangenheit muss anders erinnert werden«

Gegen die Ehrung von Kolonialverbrechern: Onlineprojekt soll Straßennamen und Denkmäler auflisten. Ein Gespräch mit Simone Dede Ayivi

Carmela Negrete

Unter der Überschrift ­»Tear down this shit« haben Sie eine spezielle Deutschlandkarte im Internet öffentlich zugänglich gemacht, bei der es auch um die durch die aktuellen »Black Lives Matter«-Proteste angestoßene Debatte über Denkmalstürze geht. Was hat es mit der Karte auf sich?

Es handelt sich dabei um eine Kooperation des Künstlerkollektivs »Peng!« und der »Initiative Schwarze Menschen in Deutschland«, kurz ISD. Wir wollen damit die Diskussion über koloniale Spuren in den Städten noch mal auf den Tisch bringen. Wichtig ist uns dabei, dass es ein interaktives Projekt ist. Wir wollen dazu anregen, durch die Stadt zu gehen und sich zu überlegen: Nach wem ist der Straße benannt, in der ich wohne? Denn viele tragen auch heute noch die Namen von Kolonialverbrechern, und es gibt viele Initiativen, die seit Jahren für eine Umbenennung kämpfen. Nach wie vor werden Leute geehrt, die Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben.

Wie sind Sie auf die Idee ...

Artikel-Länge: 3713 Zeichen

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