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26.06.2020 / Feuilleton / Seite 11

Es kommt, wie’s kommen muss

Alles gut: Edgar Wolfrum hat es in seiner Apologie des wiedererstarkten Deutschlands weder mit Kultur noch mit Kritik

Peter Köhler

Wer die Gegenwart verstehen will, muss die Vergangenheit kennen. Das beste und schlechteste Beispiel liefert Deutschland, weshalb ein Buch, das sich dem »Aufsteiger« genannten Staat in der Mitte Europas widmet, Assoziationen an eine Zeit weckt, als der schon einmal in den Kreis der Großmächte aufgestiegen war. Die Parallele von 1848 und 1870/71 mit 1968 und 1989/90 ist offensichtlich und unbehaglich, weil man weiß, worauf es damals hinauslief.

Allerdings steht die Zukunft nie fest. Ob man das Beste erhoffen darf oder das Schlechteste befürchten muss, ist offen. Was die Fakten betrifft, von denen jede Prognose ausgehen muss, so liefert Edgar Wolfrum, Professor für Zeitgeschichte an der Universität Heidelberg, sie für die Jahre 1990 bis 2019 sowohl in großer Zahl als auch, wenn es beispielsweise um die akkuraten Prozente bei Bundestagswahlen geht, mit pedantischer Gründlichkeit.

Die sozialen Folgen der sogenannten Wiedervereinigung insbesondere für Ostdeuts...

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