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25.06.2020 / Ausland / Seite 7

Kurz war nicht auf Ibiza

Österreich: Bundeskanzler vor Untersuchungsausschuss. Opposition kündigt harte Gangart an

Johannes Greß, Wien

Bei der sogenannten Ibiza-Affäre in Österreich stehen die beiden früheren Politiker der rassistischen FPÖ Johann Gudenus und Heinz-Christian Strache im Rampenlicht. Doch was passierte im Hintergrund? Konkret: Was wusste die rechte ÖVP von den korrupten Phantasien ihres damaligen Koalitionspartners? Am gestrigen Mittwoch musste ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz dazu vor dem »Ibiza-Untersuchungsausschuss« Rede und Antwort stehen.

Im Zentrum der Befragung stand der mutmaßliche Postenschacher rund um die teilstaatliche Casinos Austria AG (Casag). Material darüber tauchte am Dienstag, einen Tag vor Kurz‘ Befragung, auf. Die liberale Partei Neos veröffentlichte ein Vernehmungsprotokoll von Alexander Labak, dem ehemaligen Vorstand der teilstaatlichen Casag. Laut Protokoll soll der FPÖ-Bezirksrat Peter Sidlo einen Vorstandsposten bekommen haben, im Gegenzug soll die ÖVP den Kurz-Vertrauten Thomas Schmid zum Alleinvorstand der einflussreichen Staatsholding ÖBAG gem...

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