Die jW-Serie »Wohnen im Haifischbecken«
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20.06.2020 / Schwerpunkt / Seite 3

Betrogene Betrüger

USA zahlen Bau der Grenzmauer zu Mexiko mit geraubtem Geld aus Venezuela. Guaidó sieht sich von Schutzmacht hintergangen

Santiago Baez

Der russische Außenminister Sergej Lawrow ist für klare Aussagen bekannt. Im Januar 2019, wenige Tage nachdem sich in Venezuela ein bis dahin weitgehend unbekannter Oppositionspolitiker zum »Übergangspräsidenten« erklärt hatte, warf er den USA und anderen westlichen Regierungen vor, mit ihren Sanktionen gegen die Regierung von Präsident Nicolás Maduro nicht nur einen »Regime-Change« in dem südamerikanischen Land zu betreiben, sondern sich aus den Mitteln des venezolanischen Volkes selbst bereichern zu wollen. Zuvor hatte Washington unter anderem die Konten des Erdölkonzerns PDVSA und seiner US-Tochter Citgo beschlagnahmt. Im Brustton der Überzeugung verkündete US-Außenminister Michael Pompeo damals, man werde das »gerettete« Geld dem Volk Venezuelas zurückgeben.

Juan Guaidó und seine Anhänger sahen sich schon als Empfänger eines satten Geldregens und wiesen folgsam die Vorwürfe Lawrows gegenüber ihren Schutzmächten zurück. Der venezolanische Parlamentsabg...

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