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18.06.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Zocken mit Omas Rente

Studie: Private-Equity-Branche wirtschaftet in die eigene Tasche. Unternehmen können ausstehende Kredite nicht bezahlen

Simon Zeise

Spekulanten sind stocksauer: Ludovic Phalippou, Ökonom an der Universität Oxford, hat am Montag eine Studie veröffentlicht, in der locker dargelegt wird, dass die Private-Equity-Branche (PE) vornehmlich in die eigene Tasche wirtschaftet. Unter dem Titel »An Inconvenient Fact: Private Equity Returns & The Billionaire Factory« (»Eine unbequeme Tatsache: Private Equity-Renditen und die Milliardärsfabrik«) stellt er den Zweck der Branche in Frage. Schließlich lägen die durchschnittlichen Jahresrenditen mit rund elf Prozent auf etwa demselben Niveau wie des an der Börse gehandelten Aktienkapitals. Für ihre Leistungen hätten die Fondsmanager allerdings seit 2006 geschätzte 230 Milliarden Dollar an Gebühren eingesammelt, vor allem bei institutionellen Anlegern wie Pensionskassen, und die Zahl der PE-Multimilliardäre sei seit 2005 von drei auf 22 im Jahr 2020 gestiegen. »Es ist schwierig einzusehen, warum das Private-Equity-Modell funktionieren sollte – beden...

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