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20.06.2020 / Wochenendbeilage / Seite 6 (Beilage)

Faschismus in Afrika

Italiens fast vergessenes Kolonialreich. Die Jahre 1918–1945 (Teil 2 und Schluss)

Gerd Bedszent

Der 1911 begonnene Eroberungsfeldzug des Königreichs Italien war im osmanisch beherrschten Libyen auf die erbitterte Gegenwehr breiter Bevölkerungskreise gestoßen. Das Osmanische Reich hatte nach dem Ende des Krieges im Herbst 1912 zwar auf das Gebiet verzichten müssen, unterstützte aber insgeheim weiter die bewaffneten Gruppen. Im Jahre 1914 kontrollierte eine Armee von 100.000 italienischen Soldaten gerade einmal ein Drittel des Territoriums des heutigen Staates Libyen. Unmittelbar nach dem Eintritt des italienischen Königreichs in den Ersten Weltkrieg musste seine Militärführung dann aber einen Großteil der Soldaten abziehen – sie wurden an anderen Fronten dringender gebraucht. In der Folge brach die italienische Herrschaft in Nordafrika fast vollständig zusammen. Von 1916 an kontrollierten die verbliebenen Besatzungstruppen nur noch einige Städte und Ortschaften an der Küste.

Aufkommender Faschismus

Der Eintritt Italiens in den Ersten Weltkrieg war mi...

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