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08.06.2020 / Schwerpunkt / Seite 3

Auf zu neuen Ufern

Großbritannien strebt nach Austritt aus EU internationale Handelsabkommen an. Bauern leisten Widerstand

Christian Bunke, Manchester

Großbritannien führt nicht nur mit der Europäischen Union Handelsgespräche. Eine zentrale Vision bürgerlicher »Brexit«-Befürworter war das Versprechen neuer Handelsverträge mit Nationen wie Indien oder den USA. So sollen in Nordengland deregulierte Freihäfen entstehen. Dafür müssen jedoch andere Länder im Sinne Londons mitspielen.

Das Beispiel USA zeigt die Probleme dieses Ansatzes. Denn den Vereinigten Staaten geht es natürlich vorwiegend um eigene Interessen. So siehen sie den Export US-amerikanischer Agrarprodukte in die EU durch Zollschranken behindert. Ein Freihandelsabkommen mit Großbritannien könnte als Türöffner dienen.

Doch den britischen Konservativen stehen zunehmend die eigenen Versprechen vom vergangenen Dezember im Weg. Im damaligen Wahlprogramm ist zu lesen: »In allen Handelsgesprächen werden wir keine Kompromisse machen, wenn es um Umweltschutz, Tierwohl oder Nahrungsmittelstandards geht.« Genau solche Kompromisse fordern aber die U...

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