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28.05.2020 / Ausland / Seite 7

Angst vor Eskalation

Truppenverstärkung an Grenze zwischen Indien und China im Himalaja. USA nutzen Konflikt für Kampagne gegen Beijing

Matthias István Köhler

Zwischen Indien und der Volksrepublik China hat sich der Grenzkonflikt im Himalaja verschärft. Seit mehreren Wochen stehen sich auf beiden Seiten mehrere hundert Soldaten gegenüber, die Anzahl der Truppen wurde erhöht. Offiziell allerdings gibt es dazu bis heute weder eine Regierungserklärung aus Neu-Delhi noch aus Beijing – ein Hinweis, dass keiner der Beteiligten es auf eine Eskalation anlegt.

Dabei geht es um eine Region im Himalaja, die zum Teil sowohl von Indien, Pakistan als auch China beansprucht wird. Einen von allen Seiten anerkannten Grenzverlauf in dem dünn besiedelten, bergigen und schwer zugänglichen Gebiet gibt es bis heute nicht. China spricht vom Galwantal, Indien von seinem Unionsterritorium Ladakh. Bereits 1962 hatten die Länder einen Krieg um Teile des Gebiets geführt.

In den vergangenen Jahren haben sich sowohl Neu-Delhi als auch Beijing um die Verbesserung der Infrastruktur in der Region bemüht. Begleitet wurde dies durch Truppenverst...

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