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28.05.2020 / Ausland / Seite 6

So früh wie möglich

Pandemie bringt Moskaus innenpolitische Agenda durcheinander. Siegestagsparade am 24. Juni, Verfassungsabstimmung vielleicht im Juli

Reinhard Lauterbach

Russlands Führung hofft, dass das Land inzwischen den Gipfel der Pandemie hinter sich hat. In diesem Sinne äußerte sich jedenfalls am Dienstag Präsident Wladimir Putin. Die Zuversicht gründet sich darauf, dass die Zahl der Neuerkrankungen seit einigen Tagen abgenommen hat. Freilich sind die absoluten Zahlen nach wie vor hoch: Am Dienstag waren es über 8.300 Neufälle, die Gesamtzahl der Infizierten wurde mit 370.680 angegeben. Von ihnen seien knapp 143.000 inzwischen wieder genesen, teilte der Krisenstab mit; rund 40 Prozent der Infizierten entwickelten keine Symptome.

Auch wenn sich die Lage in Moskau und St. Petersburg zu entspannen scheint, ist sie in manchen Teilen der russischen Provinz nach wie vor kritisch. Dies gilt insbesondere für die »Armenhäuser« Russlands im Nordkaukasus. So ist die Teilrepublik Dagestan ein Infektionsschwerpunkt, und im benachbarten Tschetschenien ist Republikchef Ramsan Kadyrow offenbar so schwer erkrankt, dass er mit einer ...

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