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27.05.2020 / Abgeschrieben / Seite 8

EVG warnt vor Privatisierung der Berliner S-Bahn

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) Berlin hat die vom Senat beschlossene Ausschreibung der S-Bahn kritisiert, wie sie am Dienstag mitteilte:

»Viel Papier, aber vieles fehlt«, monierte der Berliner EVG-Vorsitzende, Michael Bartl. »Insbesondere Beschäftigungsbedingungen und zahlreiche Personalthemen sind nicht oder nur unzureichend beschrieben«, warnte der Gewerkschafter. »Der Senat hat eine Chance vertan und Glauben verspielt.« In der Ausschreibung müssten sämtliche Dienstleistungen, also Fahrbetrieb, Instandhaltung und weitere Leistungen, enthalten sein. »Die Belegschaft ist etwa zu je einem Drittel in diesen Bereichen beschäftigt, das kann doch nicht vergessen werden.« Arbeitsbedingungen und Personalübergänge seien zudem »nicht nur eine soziale Frage. Es geht auch um einen funktionierenden Nahverkehr. Wir brauchen die Kolleginnen und Kollegen.« Bartl verwies auf negative Beispiele aus Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und dem Saarland. Hi...

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