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27.05.2020 / Inland / Seite 5

Kinder in der Warteschleife

Sozialverein kritisiert Sofortprogramm für digitale Lernmittel als realitätsfern

Susan Bonath

Über eine Billion Euro Staatshilfen plant die Bundesregierung für private Unternehmen ein. Hunderttausende Schüler aus armen Familien sind indes seit gut zwei Monaten vom digitalen Hausunterricht ausgeschlossen. Um das zu ändern, will der Bund den Ländern eine halbe Milliarde Euro bereitstellen, die das Geld bei Bedarf an die Schulen weiterreichen sollen. Für Harald Thomé vom Erwerbslosenverein Tacheles ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Zudem sei unklar, wie die Schulen das überhaupt umsetzen können. Thomé ruft deshalb Familien im Hartz-IV-Bezug dazu auf, trotzdem die Kostenübernahme für Laptop und Drucker beim Jobcenter zu beantragen, bei Ablehnung zu widersprechen und im Eilverfahren zu klagen.

Nicht allen Betroffenen bleibt aber die Option, sich mit dem Jobcenter anzulegen. Die alleinerziehende 53jährige Monika K. arbeitet bei einem Versandhändler in Haldensleben. In »guten Monaten« mit vielen Überstunden und Samstagsschichten kommt sie auf...

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