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20.05.2020 / Titel / Seite 1

Kriegstreiber heimgesucht

Geschäfte von Rüstungskonzern Rheinmetall boomen. Proteste vor Wohnhaus von Unternehmenschef

Susan Bonath

Trotz Wirtschaftskrise und Coronapandemie boomt die Rüstungssparte der größten deutschen Waffenschmiede Rheinmetall. Das öffentliche Interesse ist groß, doch von der diesmal virtuell tagenden Hauptversammlung des Konzerns am Dienstag blieben Journalisten erstmals ausgeschlossen. Kriegsgegner ließen es nicht darauf beruhen. Sie protestierten nicht nur vor der Zentrale des Unternehmens in Düsseldorf und dessen Munitionsfabrik im niedersächsischen Unterlüß, sondern zogen direkt vor das Wohnhaus von Konzernchef Armin Papperger und vor die Anwaltskanzlei des früheren Verteidigungsministers und heutigen Aufsichtsratsmitglieds Franz Josef Jung (CDU). Gerufen wurden Parolen wie »Jemen, Rojava, Türkei – bei jeder Schweinerei ist Rheinmetall dabei!« und »Krieg dem Krieg überall – enteignet Rheinmetall!«.

Zu den Protesten hatten mehrere Bündnisse aufgerufen, darunter die »Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen« (DFG-VK), die Initiative »R...

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