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19.05.2020 / Inland / Seite 4

»Legitim und notwendig«

In Dresden wehren sich Hausbesetzer gegen Kriminalisierung. Nutzungskonzept für leerstehende Gebäude vorgelegt

Steve Hollasky, Dresden

Wo Wohnraum Ware ist, wird er für die meisten knapp. Zugleich stehen gemäß Profitlogik unrentable Immobilien leer und verkommen zusehends. Derzeit kämpfen unter anderem in Dresden Aktivisten der Hausbesetzerszene gegen ihre Kriminalisierung. So haben am Montag unter dem Motto »Träume brauchen Räume« rund 50 Menschen vor dem Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt demonstriert. Der Protest war bereits am Tag zuvor in einer Mitteilung der Gruppe »Wir besetzen Dresden« angekündigt worden. Auf Transparenten forderten die Demonstrationsteilnehmer auch erschwingliche Wohnungen. Anlass der Kundgebung war der Beginn eines Strafprozesses gegen zwei Aktivisten.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, sich im Januar an der Besetzung von drei Gebäuden im Besitz der »Argenta-Group« beteiligt zu haben (jW berichtete). Als Reaktion auf die weitere Verteuerung von Wohnraum in der sächsischen Landeshauptstadt hatten Mitstreiter von »Wir besetzen Dresden« so...

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