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19.05.2020 / Feuilleton / Seite 10

Bankgründungen und -überfälle

Helmut Höge

»Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?« fragte Bertolt Brecht und deutete damit an, dass das eine ein kleiner und das andere ein großer Raub ist. Doch in gewisser Weise hat sich die Brechtsche Frage überlebt: Die moderne Bank hat am Schalter kaum noch Geld, sondern füllt damit ihre Bankautomaten. Um die zu plündern, muss man sie vornehmlich nächtens in abgelegenen Sparkassenfilialen mit Drahtseil und Lkw aus ihrer Verankerung reißen, aufladen und in einem abgelegenen Landhaus mit Werkzeug öffnen. Neulich rissen allzu gehetzte Bankräuber in Brandenburg aus Versehen statt dessen den Kontoauszugdrucker aus der Wand.

Heute schweißen die Einbrecher in einer Bank nicht mehr nachts den Tresor auf, aber im Prinzip sind es dieselben Verbrecher geblieben: die Handarbeiter unter den Geldbeschaffern. Manche der alten Bankräuber mussten allerdings einen hohen Grad an Kopfarbeit investieren – wenn sie den Tresor nicht mit Schweißgerät oder Dy...

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