Gegründet 1947 Mittwoch, 14. April 2021, Nr. 86
Die junge Welt wird von 2500 GenossInnen herausgegeben
16.05.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 2

»Einfluss der Autolobby ist enorm«

In der Coronakrise beweist sich einmal mehr, wie eng Politik und Großkonzerne in der BRD miteinander verzahnt sind. Ein Gespräch mit Jens Hilgenberg

Steffen Stierle

Die deutschen Autokonzerne schütten Milliardendividenden an ihre Aktionäre aus und rufen gleichzeitig nach Staatshilfen. Wie krisenfest sind die Unternehmen?

Finanziell sind Daimler, BMW und Volkswagen trotz Dieselskandal gut aufgestellt, viel besser als andere Branchen. Deshalb wollen die drei Konzerne in diesem Jahr zusammen rund 5,8 Milliarden Euro an Dividenden ausschütten. Gleichzeitig verlangen sie von der Politik – und damit von der Gesamtheit der Steuerzahler – die Finanzierung von Autokäufen. Wohl auch, weil sie merken, dass sie mit ihren gegenwärtigen Modellen in der Krise falsch aufgestellt sind. Die Autos deutscher Konzerne sind im Schnitt zu groß, zu schwer und zu teuer. Offenbar dachte man, die weltweiten Entwicklungen hin zu batterieelektrischen Fahrzeugen aussitzen zu können.

Dividenden ausschütten und gleichzeitig Staatshilfen fordern: Wie passt das zusammen?

Überhaupt nicht! Es ist unsozial, Gewinne privatisieren und Risiken sozialisiere...

Artikel-Länge: 4441 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,90 € wochentags und 2,30 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.

Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

20,60 Euro/Monat Soli: 27,60 €, ermäßigt: 13,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €