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08.05.2020 / Ausland / Seite 6

Verleumdete Ärzte

Washington stellt wieder Gelder für eine Kampagne gegen Havanna bereit. Diesmal im Visier: Die kubanischen Hilfsmissionen

Volker Hermsdorf

Während Patienten, Politiker und Regierungen in mehr als 20 Ländern für den Einsatz kubanischer Gesundheitsexperten bei der Behandlung von an Covid-19 Erkrankten dankbar sind, hat Washington eine neues Programm aufgelegt, mit dem unter anderem auch die internationalistischen Hilfsmissionen des Inselstaats diskreditiert werden sollen. Das dem US-Außenministerium unterstehende »Büro für Demokratie, Menschenrechte und Arbeit« (DRL) stellt Organisationen, die sich für einen »Wandel in Kuba« einsetzen, insgesamt zwei Millionen US-Dollar zur Verfügung.

Damit sollen vor allem »innovative Initiativen« finanziert werden, »die sich mit der jüngsten Entwicklung auf der Insel befassen, das Potential haben, kurzfristige Auswirkungen zu erzeugen und gleichzeitig zu einem langfristigen, nachhaltigen Wandel zu führen«, heißt es in der am Dienstag von dem US-Journalisten Tracey Eaton in seinem Blog »Cuba Money Projekt« veröffentlichten Ausschreibung. Interessierte Organis...

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