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07.05.2020 / Medien / Seite 15

Keine »Stunde Null«

Radiogeschichte(n) extra: Als Europa die Befreiung vom Faschismus feierte, konnten die Nazis in Flensburg noch ein paar Tage weitersenden

André Scheer

Der Zweite Weltkrieg ist als der erste große Krieg in die Geschichte eingegangen, in dem der Rundfunk eine wichtige Rolle gespielt hat. Alle Seiten versuchten, das damals neue Medium zu nutzen, um aktuelle Informationen zu verbreiten und um die Bevölkerung im eigenen und in den gegnerischen Ländern zu beeinflussen. Zugleich bot es auch den schnellsten Weg, etwas über die Vorhaben der jeweils anderen Seite zu erfahren. Dazu wurden Abhördienste eingerichtet, die rund um die Uhr protokollierten, was von verbündeten und gegnerischen Radiostationen verbreitet wurde. So stellen die Archive etwa des britischen »BBC Monitoring«, des deutschen »Sonderdienstes Seehaus« oder der von der Schweizer »Abteilung Presse und Funkspruch« betriebenen »Gruppe Ohr« heute – soweit sie inzwischen zugänglich sind – eine wichtige Quelle dar.

In der Schweiz etwa notierten die Überwacher, wie in den letzten Monaten des Krieges eine deutsche Station nach der anderen den Betrieb einst...

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