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05.05.2020 / Ausland / Seite 6

Duterte lässt schießen

Philippinen: Regierung geht am 1. Mai brutal gegen Arbeiter, Arme und Sozialaktivisten vor

Rainer Werning

»Anstatt sich mit dem Massenhunger und der völlig unzureichenden Reaktion der Regierung am Internationalen Tag der Arbeit zu befassen«, empörte sich Cristina Palabay, die Generalsekretärin der philippinischen Menschenrechtsorganisation Karapatan, in einer Stellungnahme am 1. Mai, »setzt die Duterte-Regierung mit ungebrochener Brutalität und schierem Mangel an Mitgefühl ihre Politik der Massenverhaftungen und des Faschismus durch.« Allein am 1. Mai, so Palabay, seien landesweit mindestens 76 Personen willkürlich verhaftet worden – darunter waren die Tochter des tags zuvor ermordeten Sozialaktivisten José Reynaldo »Jory« Porquia sowie Arbeiter, Bürger- und Frauenrechtler und Studentenführer. »Diese Verhaftungen enthüllen in vollem Umfang den arbeiter- und armutsfeindlichen Charakter dieses Regimes, das nicht dem Volk, sondern nur seinen militaristischen und volksfeindlichen Interessen und seiner Agenda dient«, erklärte Palabay.

Am frühen Morgen des 30. Apri...

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