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02.05.2020 / Abgeschrieben / Seite 8

GEW zu den Folgen der Coronakrise im Bildungsbereich

Außerdem: Erklärung für Julian Assange anlässlich des Tags der Pressefreiheit

Aus einer Pressemitteilung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zum 1. Mai:

»Die Coronakrise deckt die Schwächen des Bildungssystems in Deutschland gnadenlos auf. Sie macht deutlich, welche Probleme die Globalisierung mit sich bringt und wie tief gespalten die Gesellschaften sind«, sagte Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am »Tag der Arbeit« in Frankfurt am Main. »Solidarisch ist man nicht alleine«, lautet das Motto am 1. Mai. (…) Weltweit feiere die Gewerkschaftsbewegung diesen »Tag der Arbeit« zum ersten Mal digital. (…) »Bildung wird seit mindestens 20 Jahren sträflich vernachlässigt. Jetzt holen uns die Versäumnisse der Vergangenheit ein. Probleme, Hygiene und Infektionsschutz sicherzustellen, hängen auch mit den 43 Milliarden Euro Investitionsstau allein an den Schulen zusammen. Die Reinigung der Bildungseinrichtungen wurde outgesourced. Bildung für das digitale Zeitalter fit zu machen, ist zu spä...

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