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24.04.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Zuviel große Pötte

Containerfrachter sind unentbehrlich für globalisierte Lieferketten. Die Coronakrise offenbart die Schwachstellen des Konzepts

Burkhard Ilschner

Die Coronapandemie fordert Menschenleben. Ihr Management schränkt Freizügigkeit ein und gefährdet Bürgerrechte, weil manche Politiker die Seuche als Chance sehen, die eigene Macht auszubauen. Das und vieles mehr ist Dauerthema dieser Tage. Aber die Pandemie hat auch globale Folgen auf den Meeren: Vom Schicksal der Seeleute war bereits die Rede (jW vom 21. April), aber die Schiffahrt, deren reibungsloses Funktionieren diese Menschen gewährleisten, ist ebenso hart betroffen – auch wenn nicht jedes Jammern der Lobbyisten aufrichtig sein mag.

Während die Mehrzweck- und Schwergutschiffahrt (noch) schwach betroffen ist, stehen die internationalen Containerflotten nach Ansicht von Fachleuten vor der schwersten Krise seit 2009. Damals seien fast 40 Prozent aller dieser Schiffe vorübergehend ohne Aufträge gewesen. Aktuell wurden Schätzungen von Experten zufolge bei interkontinentalen Liniendiensten bislang mehr als 400 Fahrten abgesagt, davon allein rund 250 in de...

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