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17.04.2020 / Feuilleton / Seite 10

Eine Schneise durchs Chaos

Thomas Pynchons Roman »Die Enden der Parabel« als 14stündiges Hörspiel

Rafik Will

Thomas Pynchon ist ein dauerhaft übergangener Kandidat für den Literaturnobelpreis. Sein Hauptwerk, der Roman »Gravity’s Rainbow«, wurde 1973 veröffentlicht. Acht Jahre später erschien er unter dem Titel »Die Enden der Parabel«, übersetzt von Elfriede Jelinek und Thomas Piltz, auf Deutsch.

Bearbeitungen des Textes gab es bisher keine, da sich nur wenige an den dicken Wälzer herantrauten und Pynchon eine vollständige Freigabe des Textes beharrlich verweigerte. Im Film »Prüfstand 7« (2002) von Robert Bramkamp, in dem auch der jW-Kolumnist und Pynchon-Kenner Helmut Höge mitspielt, durften »nicht mehr als 25 Prozent der Filmlaufzeit wörtlich oder filmisch aus der Vorlage zitiert« werden, so Alexander Reich in jW am 3.7.2002.

Eine Art Autobahn

»Die Enden der Parabel« ist ein komplex gebauter Roman. Die zu großen Teilen in Europa angesiedelte Handlung setzt Ende 1944 ein und reicht bis in den Herbst 1945. Zentrale Motive sind etwa psychologische Kriegführung un...

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