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11.04.2020 / Ansichten / Seite 8

Privatsphäre im Koma

Polizeikontrollen in der Coronakrise

Claudia Wangerin

Auch wenn Infektionsschutzregeln sinnvoll sind, darf der Staat deren Einhaltung nicht auf jede erdenkliche Art kontrollieren. Im Fall des HI-Virus wird auf den ersten Blick klar, dass dies unzumutbare Eingriffe in die Privatsphäre bedeuten würde, da es in der Regel durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen wird. Überwachungskameras im Schlafzimmer oder nächtliches Klingeln bei Infizierten mit anschließender Kontrolle von Bett und Mülleimer sind zum Glück tabu. Im Fall des leichter übertragbaren Coronavirus gelten nun strenge Kontaktbeschränkungen für alle – und manche Verstöße dagegen kann die Polizei bemerken, ohne tief in die Privatsphäre einzugreifen. Manchmal kommt es aber offenbar zu groben Entgleisungen, wenn die Beamten genau wissen wollen, in welchem Verhältnis zwei Spaziergänger ohne gemeinsame Meldeadresse zueinander stehen.

Wohnungsnahe Bewegung an der frischen Luft allein, mit dem Partner oder Mitgliedern des eigenen ...

Artikel-Länge: 2945 Zeichen

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