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02.04.2020 / Inland / Seite 5

Kliniken in Finanznot

Gesundheitsminister lässt Krankenhäuser auf Kosten sitzen. Verdi warnt vor Kurzarbeit

Bernd Müller

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bringt die Krankenhäuser in der Coronakrise weiter in eine finanzielle Schieflage. Einrichtungen, die ihre intensivmedizinischen Kapazitäten erhöhen, bleiben auf einem erheblichen Fehlbetrag sitzen, sagte am Mittwoch Simone Hoffmann, Unternehmenssprecherin der DRK-Kliniken Nordhessen, im jW-Gespräch.

Spahn hatte in den vergangenen Wochen angekündigt, Krankenhäusern für jeden neu geschaffenen Platz mit Beatmungsmöglichkeit einen Bonus in Höhe von 50.000 Euro zu zahlen. Das reiche aber bei weitem nicht, machte Hoffmann deutlich: Mindestens 85.000 Euro würde jeder Platz kosten. Das würde die Einrichtungen in dieser Krise noch stärker belasten als ohnehin schon. Die Kliniken müssten hohe Summen für Hygieneausstattung bezahlen, deren Preis momentan weltweit exponentiell steigen würde. Außerdem bräuchten die Kliniken Finanzhilfen, um dringend benötigte Beatmungsgeräte kaufen zu können.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi i...

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