Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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01.04.2020 / Inland / Seite 8

»Die Menschen stehen buchstäblich auf der Straße«

Einrichtungen der Drogenhilfe sind von Coronakrise schwer getroffen. Konsumenten brauchen Schutz. Ein Gespräch mit Angela Grünzel

Kristian Stemmler

In einem offenen Brief schlagen Sie und viele Kolleginnen und Kollegen Alarm und bezeichnen die Zustände in den Einrichtungen der Integrativen Drogenhilfe, kurz IDH, im Bahnhofsviertel von Frankfurt am Main mit Blick auf die Coronapandemie als unhaltbar. An wen ist der Brief gerichtet, und was kritisieren Sie?

Wir haben den Brief an den Leiter des Gesundheitsamtes, den Gesundheitsdezernenten, an die Leiterin des Drogenreferats und an den Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main gerichtet. Wir kritisieren, dass die Genannten nichts tun, um die Gesundheit der Beschäftigten und der Drogenkonsumenten zu schützen. Wir fordern, dass Kolleginnen und Kollegen, die älter als 60 Jahre sind oder unter Vorerkrankungen wie Asthma, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Beschwerden leiden, bei vollen Bezügen zu Hause bleiben können. Und wir wollen nicht dabei zusehen, wie Drogenabhängige auf der Straße sterben. Jeden Tag müssen wir beobachten, wie unsere Klienten mehr und m...

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