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01.04.2020 / Ausland / Seite 7

Auf engstem Raum

Unterschiedliche Behandlung von Migranten in Spanien und Portugal während Coronakrise

Carmela Negrete

Die Coronakrise zeigt, wie schnell Regierungen Maßnahmen beschließen können, wenn der Wille vorhanden ist. Ende vergangener Woche beschloss die sozialdemokratische Regierung Portugals, allen Migranten das Aufenthaltsrecht zu garantieren – zumindest für die Zeit, in der die Sondermaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus gelten. In der Konsequenz sind alle sich zuvor illegal im Land aufhaltenden Menschen nun arbeitslosen- und krankenversichert. Laut Ministerpräsident António Costa soll so das Überleben der Betroffenen gesichert sowie die Gesundheit der Bevölkerung geschützt werden.

Anders in Spanien, wo Migranten seit Jahrzehnten vernachlässigt werden. Obwohl die Koalitionsregierung aus sozialdemokratischem PSOE und Linksbündis Unidas Podemos am 14. März wegen der Ausbreitung des Coronavirus offiziell den »Alarmzustand« ausgerufen hatte, sind die acht Abschiebegefängnisse (Centros de Internamiento de Extranjeros, CIE) zum Teil noch in Betrieb. Und da...

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