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30.03.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Pandemie trifft Krisenbranche

Branchenkenner erwartet Verlust von mehr als 100.000 Stellen in deutscher Autoindustrie

In der deutschen Automobilindustrie – also bei Herstellern und Zulieferbetrieben – droht aus Sicht der Branchenkenners Ferdinand Dudenhöffer der Verlust von mehr als 100.000 Arbeitsplätzen durch die Coronaviruskrise. Die Nachfrage auf dem ohnehin angespannten Markt dürfte dieses Jahr um 15 Prozent einbrechen, und nach den Erfahrungen aus der Finanzmarktkrise (2008/2009) werde der Aufholprozess mehr als zehn Jahre dauern, schreibt der Professor in einer Studie, wie die Nachrichtenagentur dpa am Wochenende mitteilte, der das Papier vorliege.

In den deutschen Werken gebe infolge der einschneidenden Maßnahmen zur Eingrenzung der Pandemie praktisch über Nacht betriebswirtschaftliche Überkapazitäten von 1,3 bis 1,7 Millionen Fahrzeugen. Kurzarbeitergeld überbrücke nur entsprechend begrenzte Zeiten...

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